AUTOR: Shara Nesu
WEBSITE: Shara Nesu's Place
ÜBERSETZUNG: liv
SERIE: "To Each Holiday There Is A Reason"
GENRE: Erotik, Romantik, PWP
FREIGABE: NC-17 / ab 18
SETTING: Spielt neun Jahre in der Zukunft; Spike hat eine Seele, aber er ist niemals im Kampf gegen den First Evil gestorben.
INHALT: Spike lebt seit drei Jahren bei Angel im Hotel Hyperion. Zwölf Tage vor Weihnachten bekommt Angel plötzlich ein geheimnisvolles Geschenk…
KOMMENTAR: In dieser Geschichte ist Angelus Spikes Sire. Er und Drusilla haben William gemeinsam zum Vampir gemacht.
DANK: Vielen Dank an Nelle für's Beta-Lesen.
WARNUNG: Neben Sex und prickelnder Erotik passiert nicht viel, allerdings wird im Verlauf der Story der ein oder andere Fetisch bedient. Nichts Tragisches, aber seid gewarnt.

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The Twelve Days Of Christmas

Twelve Lords Leaping

by Shara Nesu



~~ 24. Dezember 2012 ~~


Angels Tagebuch:

Heute ist Heiligabend. Der Tag vor Weihnachten. Man könnte meinen ich hätte ein paar gute Neuigkeiten, die ich aufschreiben kann, aber... oh, naja, vielleicht sind es sogar tatsächlich gute Neuigkeiten. Cordelia hat beschlossen, dass sie mich an Weihnachten nicht in ihr Haus einladen will... was irgendwie gar nicht so schlecht ist. Aber sie hat beschlossen, dass das Familienfest stattdessen woanders stattfinden sollte – nämlich hier.

Sie wollen alle zu mir nach Hause kommen! Genaugenommen sind sie sogar schon hier. Ich hatte den ganzen Tag über kaum einen Moment Ruhe. Ich habe die ganze Zeit über nur gekocht, saubergemacht, auf die Kinder aufgepasst und allgemein versucht den Frieden zu wahren. Wie es scheint kann ich gar nicht gewinnen. Cordelia hat mein Hotel übernommen. Das einzige Zimmer, das sie nicht betreten hat, ist mein eigenes. Sie weiß, dass sie hier nicht erwünscht ist... nicht mehr, seitdem sie mich vor vier Jahren mal dabei erwischt hat als ich gerade dabei war mir einen runterzuholen und dabei Williams Namen zu stöhnen.

Das Einzige, worauf ich mich heute wirklich freuen kann ist Wills Geschenk. Und es liegt genau hier vor mir...

Ich lege meinen Bleistift zur Seite und nehme das Päckchen in die Hand, das in braunes Papier eingewickelt ist. Ich reiße die Verpackung herunter und halte mein letztes Geschenk in den Händen. Das Zwölfte. Es ist genauso wunderschön verarbeitet wie die anderen und auf dem Deckel ist das Bild von zwölf Lords, die durch die Gegend springen. Ihre Kleidung sieht aus wie aus dem 18. Jahrhundert und erinnert mich irgendwie an meine Kindheit. Ich schiebe all meine Gedanken zur Seite und öffne die Schachtel.

On the twelfth day of Christmas my true love gave to me...

Ich lege das Papier auf den Schreibtisch und werfe einen Blick in die Box. Und finde... gar nichts. Die Schachtel ist leer. Sie enthält absolut gar nichts.

Ich weiß nicht wie lange ich einfach nur dagesessen und in die leere Schachtel gestarrt habe. War das alles etwa nichts als ein Witz? Hat Will etwa die letzten elf Tage nur über mich gelacht? Ich habe ihn geliebt, ihn festgehalten, ihn mein Eigen gemacht und heute hat er mich einfach nur veräppelt. Verdammt, ich weiß wirklich nicht mehr was ich jetzt noch davon halten soll.

"Sire?" Fast hätte ich das Klopfen an der Tür und seine sanfte Stimme überhört. Soll ich ihn hereinrufen? Wird er mir meine Liebe ins Gesicht schleudern und über die letzten elf Tage nur lachen? Daher rufe ich ihn nicht herein sondern gehe stattdessen niedergeschlagen zur Türe und öffne sie langsam.

"Sire? Ist irgendwas passiert?"

Ich starre auf mein nacktes Childe und auf den Strauß aus einem Dutzend roter Rosen, den er in seiner Hand hält.

"Ich weiß, sie sind ein wenig... schwuchtelig, aber ich... hmpf!"

Ich bedecke seinen Mund noch bevor er den Satz überhaupt zu Ende führen kann. Nie zuvor hat mir jemals jemand Blumen geschenkt. Ich küsse ihn mit all dem aufgestauten Verlangen das ich aufbringen kann... inklusive all dem Ärger, den ich eben noch verspürt habe.

"Du dachtest ich hätte nur mit dir gespielt, nicht wahr?" fragt Will, als ich mich endlich von ihm losreißen kann. Seine langen, schlanken Finger streichen über mein Gesicht. Ich beuge mich nach unten und stehle einen weiteren Kuss von ihm. "Es ist kein Spiel, Sire. Ich will dich... für immer."

Ich ziehe mein Childe an mich und küsse ihn mit allem was ich habe. Meine Hände streichen frenetisch über seine kühle Haut während ich verzweifelt versuche jede noch so winzige Stelle seines Körpers zu berühren. Ich will diese perfekte Figur überall mit meinem Geruch markieren.

"Verdammt, Sire, sag doch was," fleht Will, während er seinen Mund von mir losreißt.

Ich antworte ihm nicht, ich küsse ihn einfach nur. Ich bin mir sicher er weiß, was ich ihm damit sagen will. Ich beiße auf meine Zunge und presse sie tief in seinen Mund. Er stöhnt lustvoll und erwidert die Gefälligkeit. Durch unser Blut gebe ich ihm meine Antwort.

*DU BIST MEIN*

"Oh Sire!" schreit Will als ich seinen Körper in meine Arme hebe und ihn in mein Zimmer trage. Ich schlage die Tür mit meinem Fuß ins Schloss, durchquere das Zimmer in Lichtgeschwindigkeit und werfe ihn aufs Bett. Einige Rosenblüten fliegen durch die Gegend. Will leckt sich über die Lippen als ich mir meine Kleider vom Leib reiße. Mein Schwanz ist angeschwollen und an der Spitze treten Lusttropfen hervor. Ich will ihn, jetzt sofort.

Ich klettere aufs Bett und ziehe mein Childe in meine Arme. Er bäumt sich mir entgegen und presst mich so nahe wie möglich an sich heran. Wir küssen uns erneut – Worte sind völlig überflüssig, da wir die Leidenschaft des anderen durch unser Band spüren können. Unsere nackten Gliedmaßen verknoten sich während wir uns gegenseitig streicheln und liebkosen. Der Blumenstrauß wird zwischen unseren Körpern zerdrückt.

Wieder küsse ich seinen Mund und genieße sein wundervolles Aroma. Er schmeckt nach Zucker und heißer Schokolade. Eine merkwürdige Kombination. Als er das erste Mal zu mir kam schmeckte er nach Blut und Whiskey. Hmm… ich frage mich, wonach wohl der Rest seines Körpers schmecken wird? Ich reiße mich von seinem Mund los und beginne sein Gesicht zu küssen und zu lecken. Will stöhnt in meine Umarmung hinein. Ich fühle mich wie ein Wolf mit seinem Gefährten. Unsere Zungen lecken aneinander und vermitteln das Verlangen, das wir für den jeweils anderen verspüren. Ich nuckle an seinem starken Hals und knabbere mit meinen Zähnen an der zarten Haut. Will versucht zu sprechen, aber ich presse meine Finger zwischen seine Lippen. Ich will keine Worte hören, daher soll er seinen Mund lieber für etwas Sinnvolleres benutzen. Ich bewege mich weiter nach unten und fahre fort mit meiner Reise, die nur aus Saugen, Lecken und Beißen besteht.

Als ich endlich bei seinem Schritt ankomme wimmert Will um meine Finger herum. Er nagt an meinem Fleisch und erneut fließt Blut zwischen uns. Es gibt hier keine Worte mehr, nur noch pure Lust und Verlangen. Und das Bedürfnis sich selbst durch den anderen vollkommen zu machen. Ich erreiche meine Lieblingsstelle – als ich nach unten blicke begrüßt mich der Anblick von Wills geschwollenem Glied. Wir sind beide so hart und so bereit, aber ich will nur an einem ganz bestimmten Punkt heute Abend kommen – ich will das er dann kommt, wenn ich tief in seinem Körper vergraben bin. Ich will auch nicht, dass er schon jetzt kommt, daher nehme ich ihn nicht so tief in meinen Mund wie normalerweise. Stattdessen lecke und knabbere ich an seinem langen Schaft. Ich beginne ganz unten und arbeite mich bis zur Spitze hoch. Er wirft sich unter mir auf dem Bett hin und her. Er keucht und schnappt nach Luft, fast so, als sei er ein Mensch. Ich kann ein Stechen in meinem Finger spüren als er seine Zähne erneut in mein Fleisch versenkt. Als ich seine Schwanzspitze erreiche ziehe ich mit meiner anderen Hand die Vorhaut zurück. William schreit – es ist ein wilder, unzivilisierter Laut. Ich presse meine Zunge in seinen winzigen Schlitz und bin überrascht, dass er dabei nicht zum Höhepunkt kommt. Er hält sich absichtlich zurück.

Zum ersten Mal weiß ich, dass das, was wir gerade miteinander teilen, mehr als nur Sex ist. Wir lieben uns. Wir lieben einander. Ich lasse seinen Schwanz in Ruhe und setze meine Reise fort, nach unten über seine Beine. Seinen empfindlichen Fußsohlen widme ich ganz besonders viel Aufmerksamkeit. Es hilft ihm dabei sich zu beruhigen und es lenkt seine Aufmerksamkeit ein wenig von seinem Schwanz ab und von dem übermächtigen Bedürfnis endlich zu kommen. Ich ziehe meine Finger aus seinem Mund und bringe sie nach unten, zwischen seine gespreizten Beine. Er will das hier genauso sehr wie ich. Er schreit, als ich mit meinen feuchten Fingern in seine Öffnung eindringe. Er ist so verdammt eng – und wird für alle Ewigkeit so bleiben. Ich streichle ihn noch ein wenig, aber keiner von uns beiden kann und will dieses unglaublich große Verlangen jetzt noch länger ertragen. Ich will in ihm sein – jetzt sofort!

Schließlich stoße ich in Wills seidigen Körper, während wir in einem Meer aus blutroten Rosenblüten liegen. Wir schreien laut auf als sich unsere Körper miteinander vereinen, genau wie unser Blut. Die Rosendornen bohren sich in unsere vampirische Haut und lassen dünne Linien aus Blut über unsere feuchten Körper rinnen. Mit verzweifeltem Verlangen stoßen wir immer wieder gegeneinander, wobei sich unsere Lippen kaum eine Sekunde voneinander lösen. Wir wollen den anderen nie wieder loslassen. Ich bohre meine Finger in seine Hüften. Als ich mich für die letzten paar Stöße tief in seinem Körper vergrabe, kann ich fühlen wie er um mich herum aufreißt. Er schreit auf und seine Schreie und mein Stöhnen hallen durch das Zimmer. Schließlich ergieße ich mich tief in seinem pulsierenden Rektum und kühle das Brennen unserer frenetischen Vereinigung mit meinem Samen. Auch er kommt zum Höhepunkt und sein Sperma bedeckt meine Brust, vermischt sich dort mit unserem Blut und den Blütenblättern.

Als ich keine Kraft mehr habe lassen wir uns zurück aus Bett fallen. Und selbst jetzt besteht kein Bedürfnis nach gesprochenen Worten. Unsere Leidenschaft hat alles ausgedrückt, was wir einander hatten sagen wollen. Jetzt sagt unser Schweigen alles. Ich hebe träge meine Hand und sammle einige der Blütenblätter vom Bett auf. Mein Will liegt dicht an meiner Seite und hat seinen Kopf auf meinen Brustkorb gelegt. Ich lasse die Rosenblätter auf seine blasse, blutverschmierte Haut hinabregnen. Er ist der vollkommenste Gefährte, den ich mir jemals habe träumen lassen. Mein Childe. Mein Untergebener. Mein Geliebter.

"Poof," seufzt Will in meine Haut hinein.

Seine Worte überraschen mich. Nur Spike nennt mich sonst so.

"Ja, Childe," antworte ich ihm mit einem Lachen. Ich denke es ist seine Art zu sagen, dass er hier bei mir ist – beide seiner Persönlichkeiten – die Seele und der Dämon.

Ich wiege seinen warmen Körper in meinen Armen und halte ihn einfach nur fest. Mit meinen starken Händen presse ich sein Gesicht an meinen Hals. Er ist überrascht, aber als ich auch meine Zähne an seine Kehle drücke, folgt er meinem Beispiel. Ich schreie laut auf als mein Childe seine Zähne in meine Haut bohrt. Wir saugen nur wenig. Das hier hat nichts mit Hunger zu tun oder mit Verlangen. Es geht nur darum, dass wir uns nach etwas gesehnt und es nun endlich bekommen haben. Es geht nur darum, das Band, das zwischen uns besteht, noch einmal zu bestätigen. Wir nippen ein wenig aneinander, aber bald überwältigt uns der Schlaf und ich ziehe mich von ihm zurück. Wills Augen sind geschlossen, aber er klammert sich noch immer an meinem Hals fest. Er hat seine Zähne aus der Wunde genommen, aber hin und wieder leckt er mit seiner Zunge noch an der langsam verheilenden Stelle. Seine Berührung ist warm und beruhigend. Ich bin endlich zu Hause.

Mit meinem Childe im Arm schlafe ich ein.

25. Dezember:

Ich öffne langsam meine Augen und mein Körper fühlt sich merkwürdig schwerfällig an. Ich strecke mich und höre plötzlich eine Stimme in meinem Ohr.

"Pass gefälligst auf deine verfluchten Ellbogen auf, du Trottel!"

Was zur...? Ich setze mich aufrecht hin und stoße dadurch versehentlich den warmen Körper von mir herunter. Will ist hier, hier in meinem Bett! Er liegt hier – bei mir! Er hat neben mir geschlafen.

"Was ist denn nur los mit dir! Es war gerade so gemütlich," meckert Will und setzt sich neben mir im Bett auf.

"Du bist hier?" frage ich ihn völlig verdutzt.

"Yeah, und?"

"Aber du bist hier," wiederhole ich noch einmal.

"Das hast du bereits gesagt." Mein Childe schenkt mir ein freches Grinsen und schnappt sich eine Zigaretten von meinem Nachttisch. Er zündet sie an, nimmt einen tiefen Zug und reicht sie dann an mich weiter. Auch ich nehme ein paar Züge während ich versuche meine Überraschung zu verbergen.

"Angel, was glaubst du denn was dein gestriges Geschenk war?" fragt Will während ich ihm die Zigarette zurückgebe. Er saugt am Filter als ob er meine Spucke schmecken will, dann gibt er sie mir wieder zurück.

"Äh... die Blumen?"

"Pff!" Das Geräusch, das er von sich gibt klingt nach Cordelia. "Das hier war dein Geschenk. Ich habe dir volle zwölf Stunden geschenkt."

Zwölf Stunden. Deshalb ist er hier. Er hat sich mir selbst geschenkt, volle zwölf Stunden lang. Um in meinen Armen zu schlafen, um neben mir im Bett zu liegen. Er hat mir seine gesamte Persönlichkeit geschenkt – Körper, Geist und Seele... mit einer kleinen Spur Dämon beigemischt.

Ich ziehe ihn an meine Brust und zerquetsche die Zigarette zwischen uns während ich ihn mit all der Leidenschaft küsse, die mir zur Verfügung steht.

"AUTSCH! Fuck, Angel, ich brenne!"

Ich muss lachen und drücke die Zigarette aus. "Auch ich brenne," antworte ich ihm mit rauer Stimme. Ich presse meinen Mund auf seinen und stoße meine Zunge in seinen mit Rauch erfüllten Mund.

"Angel! Frohe Weih... Oh mein Gott!"

"Mami, warum küsst Opa einen anderen Mann?"

26. Dezember:

Angels Tagebuch:

Das ist wohl ein Weihnachtsfest, an das man sich noch lange erinnern wird. Gestern Morgen kamen Cordelia und mein Enkel gemeinsam in mein Zimmer um mich dort in meinem Bett vorzufinden, als ich gerade dabei war Will leidenschaftlich zu küssen. Wir waren beide splitterfasernackt und ziemlich hart und sie wollten einfach nicht wieder verschwinden. Ich war gezwungen meine Erektion eine volle Stunde zu erdulden bis ich Will endlich in irgendein Nebenzimmer ziehen konnte damit er mir einen bläst. Und natürlich erwiderte ich die Gefälligkeit – schließlich war ja Weihnachten.

Oh, aber zurück zu Cordelia. Sie musste natürlich wieder mal mit völlig überzogener Dramatik auf den ganzen Vorfall reagieren und fiel erstmal in Ohnmacht. Später, als wir uns angezogen und Cordelia nach unten getragen hatten, versuchten wir Liams zahlreiche Fragen zu beantworten. Ich erzählte meiner Familie von meiner Beziehung zu Will. Er ist mein Childe, erklärte ich ihnen. Das ist alles. Sie haben es nicht verstanden, aber irgendwie müssen sie wohl unter irgendeinem weihnachtlichen Zauber gestanden haben, denn sie blieben eigentlich ganz ruhig. Ich sagte, dass wir in Zukunft zusammen leben werden, als Sire und Childe, und dass das bedeutet, dass Spike auch jederzeit in meinem Bett willkommen sei.

Als sich der Schreck langsam gelegt hatte öffneten wir unsere Geschenke. Während meine Familie um den Weihnachtsbaum saß lag ich auf dem Sofa und hatte meine Arme um meinen Will geschlungen. Schließlich reichte ihm Cordelia mein Geschenk. Der teure Diamantstecker entlockte ihnen einige überraschte 'Ahs' und 'Ohs'. Ich musste einfach wissen wie er auf seinem nackten Fleisch aussehen würde, daher zog ich ihn für eine halbe Stunde die Treppe nach oben in mein Zimmer. Nachdem wir uns wieder angezogen hatten gingen wir erneut nach unten um am Weihnachtsessen teilzunehmen. Wir verbrachten den Nachmittag mit Plänkeleien, viel zuviel Alkohol und den üblichen dämlichen Spielchen wie Flaschendrehen und Pflicht oder Wahrheit. Ich glaube es gab da einige wirklich schockierende Aktionen meinerseits – wie zum Beispiel als ich eine halbe Stunde lang mit Will rumgeknutscht habe als sei ich ein pubertierender Teenager.

Ich bin mir auch ziemlich sicher dass ich im Verlauf des Abends jedermann erzählt habe, dass ich Spike seit nunmehr zwölf Tagen jeden Abend ficke, aber genau weiß ich es nicht mehr wirklich. Ich erinnere mich allerdings daran, dass ich mit ihm gemeinsam ins Bett gefallen bin. Ich hatte meinen Arm um seine Hüfte geschlungen und konnte nicht damit aufhören unaufhörlich seine weichen Lippen zu küssen.

"Sire, komm her," ruft mein Childe aus dem Schlafzimmer. "Es ist kalt, und irgendwie macht mein Schwanz gerade ganz merkwürdige Dinge."

Ich seufze. Ich bin mir sicher, dass ich nie genug von meinem Childe bekommen kann, aber ich habe das Gefühl dass er versucht mich mit seiner sexuellen Unersättlichkeit ins Grab zu bringen. Können Vampire sterben wenn sie zuviel sexuelle Befriedigung erfahren? Ich bin mir sicher, falls es so ist werden Will und ich es mit Sicherheit herausfinden.

Ich nehme meinen neuen Füller in die Hand und schreibe noch einen allerletzten Satz:

Euch allen fröhliche Weihnachten!


~Ende




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