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AUTOR: Jenny
~ Teil 16 ~ Mit einem grimmigen Kopfnicken rannte er nach oben in sein Zimmer, holte Schreibpapier und Stift heraus und setzte sich auf sein Bett. Er nahm sich nicht einmal wie sonst die Zeit seine Gedanken zu ordnen, oder zu planen was er eigentlich sagen wollte, sondern er schrieb schnell und mit einer Leidenschaft, die er selten zuvor in Worte gelegt hatte.
Also, wie wäre es, wenn Du den Chip durchchecken lässt, und einfach früher wieder hierher kommst, hey? Warum kommst Du nicht einfach wieder am Donnerstag? Vielleicht schaffen wir es ja diesmal, uns von Cordelia & Co fernzuhalten, so dass wir den Laden einfach für drei komplette Tage dichtmachen können. Das wäre doch gut, oder? Mein Bauch ist schon wieder völlig verheilt. Jetzt, wo ich hier sitze, kann ich nur noch eine dünne rote Linie erkennen, wo dieses Ding mich erwischt hat. Vampir-Heilkräfte. Allerdings hatte ich doch gehofft, dass Du da sein würdest, um mich liebevoll zu pflegen. Vielleicht hättest Du die Narbe ein Weilchen lecken können. Was meinst du? Denkst Du, das hättest Du hinbekommen? Was war der Eindruck, denn Du heute von meinen Menschen hattest? Sie sind ziemlich gut, oder? Ich hab zwar nicht mehr mitbekommen, wie wir das Ding letztendlich getötet haben, aber ich erinnere mich daran wie Fred einen Flammenwerfer in der Hand hielt und Wes eine ziemlich große Axt schwang. Ich erinnere mich an keine Menschen aus der Vergangenheit, Du vielleicht? Manchmal habe ich das Gefühl, als ob diese Seele für mich die Zeit verlangsamt hätte. Plötzlich wirken Menschen nicht mehr wie bedeutungslose winzige Wimpernschläge eines unsterblichen Auges. Jeder Tag hier mit ihnen ist schön. (Zumindest wenn man diese merkwürdige Höllenschlund-Definition von "schön" zugrunde legt, schätze ich) Habe ich sie in meinem Brief an Dich gut beschrieben? Magst Du sie? Denkst Du, Du könntest sie auch irgendwann lieben… wenn Du hier lebst? Ich sage hier absichtlich "wenn", denn ich habe gehört, dass, wenn man etwas oft genug als Tatsache betont, es dann irgendwann auch wahr wird. Wäre es nicht toll, wenn Du die ganze Zeit über hier wärst? Klar, wir hätten dann zwar keinen explosiven "Yey, es ist Wochenende"-Sex mehr, aber hey, wir könnten ja explosiven "Yey, es ist Dienstag"-Sex einführen. Oder explosiven "Yey, es ist ein Tag mit einem ‚t’ im Namen"-Sex. Schau… was ich versuche Dir hier zu sagen, Spike, ist folgendes: Ich glaube ich habe es (uns) so langsam durchschaut. Ich glaube ich habe verstanden, wie wir endlich mit dem klarkommen können, was wir fühlen. Ich bin Dein Sire und, weißt Du, alles was
daran für mich von Bedeutung ist, ist die Sache mit Willows Zauber. Wenn
ich nicht Dein Sire gewesen wäre, dann hätte sie mich vor ein paar
Wochen nicht mit diesem Zauber zu Dir zurückbringen können. Wenn ich
vor ein paar Wochen nicht zu Dir zurückgekommen wäre, dann wäre
ich noch immer hier. Wir wären einander fremd, und ich würde Dich
hassen und mich vor Dir fürchten. Da, siehst du, ich habe es gesagt…
ich habe es zugegeben. Ich habe mich vor Dir gefürchtet. Du hattest die
Macht, mich vor all denen niederzumachen, die ich so verzweifelt zu beeindrucken
versuchte. Das hast Du immer mit mir gemacht. Ich habe niemals ein Spiegelbild
gebraucht, denn Du warst immer da, mein Spiegel, der mir all meine Überheblichkeiten
aufzeigte. Ich erinnere mich, wie ich Dir einmal sagte, dass das Töten
eine Kunst wäre. Dass Geschick das wäre, was die Kunst des Tötens
ausmachte. Wie hast Du damals über diese pompösen Worte gelacht. Und diese Angst vor Dir kam mit mir hierher nach L.A. Hier hatte ich sogar noch mehr zu verlieren. Als ich daher meine Hand nach Dir ausstreckte, um Deinen Rücken zu streicheln, war es nicht wegen den Dingen, die ich Dir als Angelus angetan hatte. Es war, weil ich plötzlich erkannte, dass es mir egal war, was diese kurzlebigen Menschen über mich, über uns, dachten. Okay, ich hab es fast sofort wieder verbockt, als Buffy uns erwischt hat, aber ich bin nunmal ziemlich gut was Gefühlsangst betrifft. Erinnerst Du Dich, es ist meine beeindruckenste Leistung der letzten dreihundert Jahre. Aber warum muss ich Dir all das in einem Brief sagen, Spike? Komm früher wieder, ja? Lass es mich Dir persönlich erklären. Was sagst Du dazu? Donnerstag? Oder vielleicht noch früher? Und sag mir bitte Bescheid, was deine Freaks herausgefunden haben, sobald du es weißt. Als Spikes Antwort ankam, war sie nicht wirklich das, was sich Angel erhofft hatte.
Sorry, Kumpel, aber das hier mit uns funktioniert für mich einfach nicht. Ich habe Deinen Brief gelesen, mit all den Rührseligkeiten drin, blah, blah, blah. Hey, Angel, Du solltest wirklich langsam mal anfangen zu leben. Du denkst über diesen ganzen Scheiß immer viel zu genau nach. Es war nur Sex. Ich konnte hier keinen kriegen, dann kamst Du daher, da hab' ich halt Dich gevögelt… mach nicht mehr draus als es war. Ich wollte einfach nur ein bisschen herumexperimentieren… schließlich sind wir hier ja in Fucking Kalifornien. Ich wollte wissen, wie es ist, einen Mann zu poppen, und ich wollte, dass es ein hübscher ist, wenn Du verstehst was ich meine. Und schließlich hattest Du nichts, was ich nicht schon vorher mal gesehen hatte… das ist immer gut für den Anfang, nicht wahr? Aber das war’s von meiner Seite. Das alles ist mir viel zu poofig… Ich bin kein verdammter Poof, ich bin ein Dämon. Keine Liebe, keine Komplikationen. Es tut mir leid, wenn Du dachtest, dass es mehr wäre. Ach komm schon, Angel… Du kennst mich doch. Du musst doch gemerkt haben, dass ich das alles nur gespielt habe. Ich denke die Hexe hat ihre Sache besser gemacht,
als sie selbst vermutet hat. Wie es war… Ich bringe uns dorthin zurück,
wo wir waren, bevor sie diesen verdammten Zauber gesprochen hat. Du bleibst
in L.A., ich bleibe hier. Oh, und bitte denk dran, dass Dich der Riegel ab sofort
draußen vor der Türe halten wird. Bleib mir einfach vom Leib, Angel. Wie es war, so soll es sein.
Ich liebe Dich nicht… Shit, die meiste Zeit kann ich Dich nichtmal besonders gut leiden. Ich habe jetzt ein ganz gutes Leben hier. Okay, ich gebe zu, dass ich ein wenig einsam war und für eine Sekunde, als ich neben Dir im diesem Bett lag, an die gute alte Zeit zurückdenken musste. Aber Spike, ich wollte, dass Du mir die Schuhe putzt, nicht dass Du mein ganzes Leben umkrempelst. Ich bin nicht verbittert, Spike. Ich hatte einige ziemlich gute Orgasmen, und das sollte man heutzutage nicht unterschätzen, nicht wahr? Daher wünsch ich Dir noch ein schönes Leben… und das meine ich wirklich. Schau gelegentlich mal vorbei, wenn Du möchtest. Ich treffe immer mal wieder gerne einen alten Bekannten. Und glaub mir, Spike, ich hasse Dich wirklich nicht. Ich denke nur auch nicht allzu häufig an Dich.
Schieb Dir Deine verfluchte Sympathie in den Arsch. Und ich bin nicht bedürftig oder anhänglich, Du Fungus. Und ganz bestimmt vereinnahme ich niemanden… ich hatte mit Dir noch nicht einmal wirklich angefangen. Du hast nur die Spitze dieses verfluchten Eisberges meiner Kapazität zu Lieben gesehen. Ich wollte meine Liebe nur einfach nicht an Dir vergeuden! Und ein Eisberg ist sowieso eine beschissene… wie heisst es nochmal…? Anthologie, denn Eis ist viel zu kalt und meine Liebe ist sicherlich nicht KALT… oh fick Dich, Angel… lass Dir die Haare machen oder sonstwas.
Langsam öffnete er seinen Mund und ließ ihn zärtlich auf Angels sinken. Er fuhr mit seiner Zunge über die weichen, vollen Lippen und verlangte Einlass. Dann vertiefte er den Kuss. Angel erwiderte sein Verlangen und drehte sich ein wenig zur Seite, so dass auch er seine Arme fest auf Spikes Rücken legen konnte. Er ließ seine Hände über das knochige, harte Rückgrat wandern und Spike bäumte sich vor Lust entgegen und seufzte, als er diese intime Zärtlichkeit genoss. Angel festigte seinen Griff und zog Spike an sich, so dass er auf seinem Körper zum Liegen kam. Spike legte seine Hände in Angels fast schon warme Achselhöhlen und drückte die starken Arme nach oben, um sie über Angels Kopf auszustrecken. Dann ließ er seine Hände genießerisch über die gesamte Länge wandern, bis er bei Angels Handgelenken angekommen war, die er fest umklammerte. Er blickte nach unten auf den Mann, der unter ihm gefangen lag, und lächelte. Es war sein erstes Lächeln seit Wesleys Party und es fühlte sich gut an. Er hielt Angels Handgelenke in einer Faust fest, während er sich hinüber zur Nachtkommode beugte und eine Tube Gleitgel herausnahm. Er ließ seine Augen keine Sekunde von Angel ab, während er ein wenig Lotion herausdrückte und sie auf seinem steifen Penis verteilte. Wieder seufzte er und musste einen Moment lang seine Augen schließen. Die Erwartung in Angels Körper zu stoßen, war fast zuviel für ihn. Er ließ Angels Arme los und lag einfach nur einige Sekunden lang ruhig da, während er sein Gesicht an Angels breiten Brustkorb presste und versuchte, seinen pulsierenden Ständer wieder in den Griff zu bekommen. Mit aller Willenskraft, die ihm zur Verfügung stand, zwang er den Orgasmus zurück, der bereits so früh an die Oberfläche drängte. Fast hätte er es geschafft seinen explosiven Höhepunkt zu verhindern, als er plötzlich fühlte, wie Angel zärtlich an seinen Haaren zog und ihm mit leiser, tiefer Stimme ins Ohr flüsterte: "Lass es kommen, Spike. Ich will dir dabei zusehen." Spike hob den Kopf und sah Angel an. Sie beide mussten an den Zauber denken und daran, wie Angelus seinem Childe dabei zugesehen hatte, wie er sich selbst befriedigte. Nur Spike erinnerte sich jedoch daran, dass er schon damals nicht beim Gedanken an Angelus oder Buffy gekommen war, sondern beim Gedanken an Angel. Dass er beobachtet wurde, hatte ihn damals nicht gestört - jetzt jedoch verspürte er eine leichte Scham. Die Erkenntnis, dass Angels Anwesenheit ihn beschämen konnte, machte ihn merkwürdigerweise glücklich. Ein weiteres Mal hatte er das Gefühl, dass dies für sie beide ein Neuanfang war. Sie hatten ihre Lügen und Ängste in ihren Briefen offengelegt, und damit auch das letzte Überbleibsel der Vergangenheit beseitigt. Sie waren endlich frei. Er nickte leicht und setzte sich rittlings auf Angels Bauch. Er nahm seinen Ständer in die Hand und spürte das kühle Gel in seiner Faust. Er sah nach unten, als er begann sich selbst zu reiben, aber Angel hob die Hand und drückte sein Kinn nach oben, so dass er ihm dabei in die Augen sah. Angel hob verführerisch eine Augenbraue, und Spike lächelte ein kleines, beschämtes Grinsen. Angel strich mit seinem Daumen über Spikes Wangenknochen, und Spike lehnte sich dankbar in diese kleine zärtliche Berührung hinein. Er fuhr fort seinen Schwanz zu bearbeiten und rieb mit seiner Handfläche
über die empfindliche Spitze, nur um gleich darauf wieder mit der Faust
bis nach unten zur festen Wurzel zurückzufahren. Die ganze Zeit hindurch
hielt er seine Bewegungen aufrecht und betrachtete Angels Gesicht. Aber erst
als Angel seine Hand auf Spikes Oberschenkel legte, konnte Spike spüren,
wie seine Hoden anschwollen und wie sich der kalte Samen sammelte um sich auf
den nahenden Höhepunkt vorzubereiten. Angel hatte seine Hand eigentlich
nur leicht auf Spikes Bein legen wollen, aber als seine Finger diesen festen,
harten und durch und durch männlichen Muskel berührten, blickte er
verwundert nach unten. Zum ersten Mal wurde ihm wirklich bewusst, dass dies
hier der Körper eines Mannes war, mit männlichen Bedürfnissen
und männlichen Sehnsüchten, genau wie sein eigener. Er ließ
seine Hand von Spikes Knie bis zum Schritt wandern, wo er mit ihr das weiche
Nest aus Haaren berührte und gemeinsam mit Spikes Faust dessen harten Ständer
bearbeitete. Dann zog er sie wieder zurück und ließ sie noch einmal
nach unten über diesen fast stahlharten Muskel fahren. Spike beobachtete
verwundert, wieviel Vergnügen Angel bei dieser offenbar so simplen Geste
verspürte. Es brachte ihn zum Höhepunkt. Angel warf Spike auf den Rücken und wälzte sich auf ihn, wobei er ihre Oberkörper aneinander rieb um so den kühlen, trocknenden Samen zwischen ihnen zu verteilen. Spike warf seinen Kopf von einer Seite auf die andere. Es war, als ob die Flut ihn überrollte und ihn gänzlich verschlang. Er konnte den tiefen Duft des Ozeans von dem Gel riechen, er roch sein eigenes Sperma, er roch Angels frisch gewaschene Haare und er fühlte, wie Angel immer wieder wie eine riesige Meereswelle gegen ihn stieß. Er hob seine Beine nach oben und legte sie auf Angels Schultern. Diese unerwartete Einladung entlockte Angel nur noch ein weiteres Stöhnen und er drückte die harten Schenkel weiter hinauf, bis Spikes zarter Eingang direkt vor ihm offenlag. Er presste sein Gesicht in das süße rosige Fleisch, leckte, biss und seufzte seine Lust laut heraus. Spike drückte mit seiner Hand nur noch zusätzlich gegen Angels Hinterkopf, um die Reibung zu erhöhen, um die Penetration zu vertiefen und um einfach noch mehr von Angel zu spüren. Als Angels kühle Zunge in ihn eindrang, entglitt Spike ein freudiges Zischen und er begann damit, seine Hüften im Rhythmus mit Angels Zungenbewegungen zu heben und zu senken, um ihn so noch tiefer in sich aufzunehmen. Spike wusste, dass Angel sich verzweifelt nach Erleichterung sehnte, und er wollte diese Erleichterung in seinem Körperinneren fühlen. Er wollte das Gefühl von Angels kühlem Samen an seinen Wänden erleben. Er vergrub seine Finger in Angels Haaren und zog dessen Gesicht von seinem Unterleib weg. Er setzte sich auf, nahm Angels Ständer in seine Hand und ließ dadurch nicht den geringsten Zeifel offen, wo er ihn spüren wollte. Angel suchte die Tube Gleitgel, die sie vorher so achtlos beiseite geworfen hatten, und cremte Spikes Pobacken und seine zarte Öffnung großzügig mit der Lotion ein. Ohne irgendwelche weitere Vorbereitung drang er mit einem harten, drängenden und verzweifelten Stoß in Spike ein. Ein tiefer langezogener Seufzer entglitt seinen Lippen, als er sich dem intensiven Gefühl hingab, das er spürte, als er sich in Spikes enger Öffnung bewegte. Aber es war mehr als nur das. Er blickte nach unten und sah auf Spikes Waschbrettbauch, sein wunderschönes Gesicht, das diesmal in Lust und nicht in Schmerz verzerrt war, und er wusste, was Spike bei dieser tiefen, ausladenden Penetration fühlen musste. Angel versenkte die gesamte Länge seines Schwanzes in Spikes Körper, bis seine dunklen, widerspenstigen Locken gegen Spikes glatte, feste Pobacken gepresst waren. Dann bewegte er sich wie in Zeitlupe leicht von einer Seite auf die andere um das Gefühl zu genießen, das entstand, als seine Vorhaut immer wieder über die Spitze seines Ständers hin und hergezogen wurde. Dann begann er sich langsam zurück zu ziehen. Erst fünf Zentimeter, und wieder glitt er in Spikes Körper hinein, dann zehn Zentimeter, und wieder zurück, dann fünfzehn Zentimeter, und ein weiterer Stoß folgte. Zum Schluß zog er seinen Ständer bei jedem Mal fast vollständig aus Spikes Öffnung heraus um ihn dann mit harten, unaufhaltsamen Stößen immer wieder zurückzutreiben. Spikes Lustschreie brachten Angel schließlich auf einen Gipfel der Leidenschaft, den er noch nie zuvor erlebt hatte. Immer wieder warf er sich gegen Spike und presste sich in diesen knochigen, harten und männlichen Körper hinein. In seinem Kopf konnte er einen tiefen, regelmässigen Laut hören, und das Geräusch klang wie die Brandung, die die Wellen an endlosen Stränden immer und immer wieder gegen die Klippen rollen ließ. Mit Verzückung erkannte er, dass es das Blut war, das durch seinen toten Körper rauschte. Seit dreihundert Jahrem war er einem Puls nicht mehr so nahe gewesen. Er warf seinen Kopf zurück und versteifte sich gegen Spikes Körper, und es schien, als ob er seinen Blick starr auf etwas an der Decke gerichtet hätte. Er schrie ein leidenschaftliches "Ja" als sich sein gesamter Körper an diesem unglaublichen Höhepunkt beteiligte, während er seinen Samen in Spikes Körper vergoss. Das Gefühl eines Pulses und eines Blutkreislaufes wurde dadurch nur noch verstärkt und er konnte fühlen, wie seine Zehen bei diesem intensiven Orgasmus zu prickeln begannen. Er spürte, wie seine Hoden glühten, wie sie anschwollen und pulsierten. Er fühlte, wie sich sein Bauch zusammenkrampfte, während all seine schon so lange tote Muskeln ihren Beitrag zu diesem überwältigenden Orgasmus leisteten. Um seine Illusion von Leben noch zu vervollständigen, begann Angel zu keuchen, und saugte in langsamen, zögerlichen Versuchen die Luft, die er nicht benötigte, in seine toten Lungen ein… und noch immer floß sein Samen in Spikes Körper. Sie waren beide darin gebadet, während er sich immer weiter in Spikes gedehnte und volle Öffnung ergoss. Angel ergriff Spikes Hand und presste sie gegen die Mulde an seinem Hals. Er wollte versuchen, Spike zu zeigen, wie sein Körper durch diese Vereinigung zum Leben erwachte. Spike legte jedoch nur seinen Handrücken zärtlich auf Angels Wange, wie um ihn zu versichern, dass er ohnehin genau verstand. Als Angel seinen letzten Tropfen Sperma vergossen hatte sank er zurück auf die Knie und blickte eine Zeitlang ehrführchtig auf seinen Penis, der noch immer teilweise in Spikes Körper vergraben war. Er sah dunkel, wund und rot aus und bildete einen starken Kontrast zu Spikes makelloser blasser Haut. Tropfen von Samenflüssigkeit liefen zwischen ihnen herunter und Angel fing sie mit seinem Finger auf, um sie in Spikes Hoden einzumassieren. Spike seufzte genießerisch und richtete sich auf seine Ellbogen auf, um ihm dabei zuzusehen. Ein weiteres Mal begann Angel damit, in Spikes weiche, samengetränkte Öffnung zu gleiten. Diesmal versuchte er Spikes Prostata mit jedem Stoß zu stimulieren. Er wusste, dass er die Stelle gefunden hatte, als Spike zu stöhnen begann und eine Hand zu seinem Schwanz flog. Angel ließ zu, dass Spike es sich selbst machte, denn er wollte gerne noch einmal dabei zusehen. Er bezweifelte, dass er von diesem Anblick jemals genug bekommen würde. Mit einem tiefen Gefühl der Zufriedenheit und Vorfreude erkannte er plötzlich, dass es sehr wahrscheinlich war, dass er Spike in Zukunft jeden Tag mehrmals dabei zusah. Angel fuhr damit fort Spikes Sack immer weiter mit dem klebrigem Samen zu benetzen,
wobei er die runden Hoden zärtlich zwischen seinen Fingern hin und herrollte,
während er die weiche Haut massierte. Als Spike mit seiner Faust an seinem
Schwanz herunterfuhr, trafen sich ihre Hände und sie sahen sich einen Moment
lang mit einem Ausdruck der Verwunderung an. Es war für beide schwer zu
begreifen, dass sie nun tatsächlich gemeinsam hier sein sollten. Angel
lehnte sich noch näher an Spike und presste so Spikes Hoden zwischen ihren
Körpern zusammen. Dies veranlasste Spike dazu, den Griff um seinen Ständer
zu festigen. Angel wusste, dass sein Childe kurz davor war zu kommen. Er sah,
wie die dicke Vene an der Unterseite von Spikes Schwanz anschwoll und pulsierte,
und er sah, wie Spike seinen Kopf zurückwarf um sich auf diesen, fast schon
schmerzhaften Höhepunkt vorzubereiten. Instinktiv beugte sich Angel nach
vorne und legte seine Lippen zärtlich um den traubenroten Peniskopf. Freudig
begrüsste er die schwellende Wärme in seinem Mund. Spikes Lippen englitt
ein tiefer, intensiver Ton, der in keiner Sprache der Welt eine Bedeutung hatte,
und er kam genussvoll und heftig in Angels wartenden Mund. Er setzte sich auf
und presste Angels Gesicht noch näher an seinen Unterleib, während
er sich mit den Hüften aufbäumte und immer weiter in den willigen
und unerwarteten Mund hineinstieß. Er vergoss weitaus mehr Samen, als
Angel jemals hätte schlucken können, daher flossen die Tropfen ungehindert
nach unten und glitzerten auf Spikes dunklen Locken wie der frühe Morgentau
auf einer Wiese. Spike hob den Kopf und spähte zu Angel hinunter. "Du stehst auf diesen Geruch, oder Poof?" Angel lächelte ihn an. "Ich habe einen Puls gespürt, Spike. Wie die Brandung, als ich… als ich in dir gekommen bin." Er sah hinüber zu der inzwischen leeren Tube. "’Passion of the Sea’, hey?" "Schien mir eher wie ‚Passion of the fucking Storm’ nachdem ich gegangen war, Pet." Angel wusste, dass Spike auf seine eigene Art versuchte zu erklären, weshalb er den Brief geschrieben hatte. Angel lächelte ihn aufmunternd an. "Auf lange Sicht war es sicherlich der perfekte Sturm." Spike schüttelte den Kopf und versuchte Angel klarzumachen, was er meinte. "Nein, es war, als ob ich verloren wäre, Angel. Ich hatte so furchtbare Angst." "Ich hatte auch Angst, Spike. Bis ich deinen Brief bekam." "Was? Mein ‚Fick dich und stirb’-Brief war gut?" "Naja, soweit würde ich jetzt nicht gehen, aber als ich ihn gelesen habe, wusste ich, dass alles wieder in Ordnung kommen würde." "Aber woher wusstest du das? Woher wusstest du, dass das alles nur verdammte Lügen waren? Woher wusstest du, dass ich nur versucht habe, dich wegzustoßen, um…" "Um mich zu retten?" "Yeah, ich schätze, ich habe vesucht den Retter zu retten. Ganz schön erbärmlich, oder? Also, woher wusstest du es?" "Weil jedes Wort, das du geschrieben hast, zu mir geschrien und mir gesagt hat, dass du verloren bist und dass du willst, dass ich dich finde." Spike legte sich zurück auf das Bett und kreuzte die Arme hinter dem Kopf. Er starrte mit leerem Blick an die Decke des dunklen Zimmers. Er dachte darüber nach, wie Angel auf seinen Brief geantwortet hatte. Wie er ihn geschickt dazu verleitet hatte, wieder und wieder zu schreiben, bis er letztendlich die Ursache des Problems aus ihm herauskitzeln konnte. Aber was er noch immer nicht verstand, war, woher Angel überhaupt wissen konnte, dass er gelogen hatte. Er hatte eigentlich gedacht, dass sein Brief ziemlich vernichtend gewesen war. Er hätte ihn für bare Münze genommen. "Okay, du hast mich durchschaut, aber wie hast du das angestellt? Woher wusstest du, dass ich verloren war und dass ich wollte, dass du mich findest?" "Ich hab’ die Karte benutzt, die du mir dagelassen hast." "Karte? Wo?" Angel drehte sich um, so dass auch er auf dem Rücken lag, aber er nahm seinen Kopf noch immer nicht von dem harten, verführerischen Bauch herunter. Er starrte an die Decke. "Du schaust gerade darauf." Sie beide sahen nach oben und studierten den Beweis von Spikes Liebe eine lange Zeit hindurch, bis das sanfte Leuchten der Sterne die Kraft des geborgten Lichtes verloren hatte, selbst für ihre übernatürlich scharfen Vampiraugen. Angel schien schon beinahe eingeschlafen, als er sich plötzlich umdrehte und noch einmal an Spikes Körper entlangkroch, um ihn mit einer Reihe sanfter Küsse zu verwöhnen. Mit einem innerlichen Seufzen war sich Spike sicher, dass Angel ihn nun zwingen würde, noch mehr Selbstanalyse zu betreiben. Es war einfach zu anstrengend für einen einfachen Dämon wie ihn. Alles, was er jetzt tun wollte, war darüber nachzudenken, wie er seine Sachen am besten nach L.A. schaffen würde, und was er mit dem blutroten Zimmer anstellen könnte, um es sich ganz zu eigen zu machen. Dies waren wichtige Dinge, die entschieden werden mussten, jetzt, wo er sich entschlossen hatte, dass seine Zukunft hier bei Angel lag. Er wartete, dass Angel mal wieder fragen würde, wohin sie diese Nacht nun führen würde. Er wartete auf ein langes Gespräch über Liebe. Er wartete auf die große Gefühlsangst, das Brüten und die offensichtlich rhethorischen Fragen, bei denen er sich aber trotzdem zum Versuch einer Antwort verpflichtet fühlen würde. Dies alles jagte Spike Angst ein. Es schien ihm, als ob das, was jetzt gesagt werden würde, die Zukunft ihrer Beziehung besiegelte. Als ob dieser Moment darüber entschied, wie sie zusammen leben könnten. Angel beendete seine lange, langsame Reise von Küssen und lehnte sich über Spike. Er drückte einen Kuss auf diesen zögerlichen Mund vor ihm und flüsterte sanft in Spikes Ohr: "Um nochmal auf deinen Brief zurück zu kommen, du findest mich also hübsch, ja?"
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